Omikron Data Quality GmbH - Nize

Projektverantwortlicher: Carsten Kraus, Geschäftsführer der Omikron Data Quality GmbH
Coach/Scrum Master: Patrick Brecht

Beschreibung:

„Nize ist ein Werkzeug, um Aufgaben zu verwalten, zu planen und zu priorisieren. Alle Aufgaben, die großen und die kleinen. Vom Einkaufszettel bis zum neuen Eigenheim. Das ist wichtig, denn was man nicht erfasst, muss man im Kopf behalten.

Die meisten Systeme sind entweder sehr leistungsstark, und damit bestens geeignet, um umfangreiche Aufgaben mit vielen Details zu erfassen. Man denke an JIRA oder Basecamp. In diesen Systemen funktionieren umfangreiche Aufgaben sehr gut. Aber man würde sie nicht benutzen, um Kleinigkeiten wie eine Einkaufsliste zu erfassen. Dafür sind sie zu aufwändig.

Die andere Art von Systemen macht es ganz einfach, Kleinigkeiten zu erfassen. Man denke an Wunderlist. Mit diesen Systemen würde man allerdings keine komplexen Aufgaben angehen, und auch nicht 500 Aufgaben verwalten wollen. Dafür sind sie nicht gemacht.

Manchen Menschen sind auch die einfachen Systeme zu kompliziert. Daher hören viele wieder auf, sie zu benutzen, und kehren zurück zum Texteditor (=Outlook, Word, Notes, Evernote, …) oder zum Notizblock.

Die Idee von nizeist, beides zu kombinieren. Es ganz einfach zu machen, neue Aufgaben wie in einem Texteditor hinzuzuschreiben. Und trotzdem den Überblick bei 500 Aufgaben zu behalten und das Wichtigste nicht aus den Augen zu verlieren.“ Carsten Kraus

Challenges:

  • Fakultät IWI 
    Informatik: Native App Android oder iOS als Ergänzung zur Webapp
    Wirtschaftsinformatik: Inhaltsübergreifend – Wie in Vorlesung kommuniziert
  • Fakultät W 
    Marktpositionierung, Zielgruppe, Bewertung mit Kunden, Iteration ggf. Preismodell
  • Fakultät IMM 
    Marketing, Website, SEO,SEA (ggf. Anleitungsvideos), UX 

Ergebnis

Das Projekt „Nize“ hatte das Ziel ein besseres Produkt-, Markt- und Kundenverständnis für das digitale Organisationstool „nize“ zu schaffen. Das Team bildeten Studierende, der Studiengänge International Management und Wirtschaftsingenieurswesen der Hochschule Karlsruhe, darüber hinauswurde es durch eine belgische Austauschstudentin des Masterstudiengangs Kommunikation und Medienmanagement verstärkt. Die Studierende stellten sich unter anderem folgende zielführende Fragen: „Welche Bedürfnisse muss unser Produkt erfüllen“, „Was wäre ein sinnvolles Differenzierungsmerkmal?“, „Welche Eigenschaften und welche Marktposition haben Produkte von Wettbewerbern?“ sowie „Wer ist eine sinnvolle Zielgruppe?“ und „Wie kann sie erreicht werden?“. Um diese Fragen zu beantworten bedienten sich die Studierende verschiedener Methoden und Konzepte: Fundamentale Werkzeuge waren, Der Business Model Canvas, das Value Proposition Canvas, die SWOT-Analyse, die Wettbewerbsanalyse sowie Kundenbefragungen durch Fragebögen.

Der Business Model Canvas hat uns geholfen unser Nutzenversprechen zu definieren: nize ist eine Anwendung, die es dem Nutzer ermöglicht große und kleine Projekte und Aufgaben effizient und übersichtlich zu verwalten. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen der Konkurrenz legt das Werkzeug einen hohen Wert auf Datenschutz. Der Kunde ist eine Person mit vielseitigen Aufgaben, viel Verantwortung oder viel Organisationbedarf wie z.B. eine Führungskraft, ein Lehrer oder ein Professor, sowie Studenten und Schüler. Der Vertrieb ist über den App-Store und die Webseite am besten möglich und die Kommunikation zum Kunden erfolgt über Soziale Medien, GoogleAds, Printmedien oder Plakatwerbung.

Durch die SWOT-Analyse konnten das Team beleuchten welche internen Stärken und Schwächen bzw. welche externen Chancen und Risiken es gibt und wie diese gestärkt bzw. vermindert werden können. Dies birgt eine große Chance in der Gewinnung eines technologischen USP durch beispielsweise eine smarte Anwendung , die kein Wettbewerber besitzt, ermöglicht v.a. durch die große Entwicklungs- und Programmierkompetenzen beim Mutterkonzern Omikron. Gleichzeitig sehen die Studierende hier auch eines der größten Risiken: sollte es nicht gelingen deinen USP zu generieren, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich nize auf dem Markt nicht etablieren wird, da die Konkurrenz stark und vielzählig ist, bereits eine hohe Anzahl an Nutzern besitzt und teilweise ein großes Marketingbudget hat – z.B. durch Microsoft To Do.

Die Wettbewerbsanalyse diente dazu, herauszufinden, welche direkten Wettbewerber es auf dem Markt gibt, wie deren Produkte aufgebaut sind und welches Differenzierungspotential genutzt wird. Zu den direkten Konkurrenten von nize zählen Stackfield, ZenKit und Trello. Des Weiteren untersuchten die Studierende die Anwendungen Evernote, Microsoft To Do und Wunderlist. Außerdem wurde aufgezeit, welche Eigenschaften, Stärken und Schwächen konkurrierenden Anwendungen haben. Daraus konnten die Studierende u.a. schlussfolgern wie gut die Anwendung nize im Hinblick auf Design und Nutzerfreundlichkeit im Vergleich zum Wettbewerb aufgestellt ist.

Schließlich gelang es dem Team, durch die direkte Befragung von nize-Nutzern sowie allgemeinen Nutzern von Organisationsanwendungen produkt- und marktspezifische Informationen zu ermitteln. Dazu gehört beispielsweise, welche Funktionen von Kunden besonders geschätzt werden, welche Funktionen sich Kunden zusätzlich wünschen, und wie das Design und die Nutzerfreundlichkeit aus Sicht der Kunden wahrgenommen wird.