Modul Teambildung im StartUp-Semester –
ein Erfahrungsbericht von Lukas Reimold

Lukas, die meisten werden dich zwar schon kennen, aber für die Anderen: Würdest du dich nochmal kurz vorstellen?

 

Mein Name ist Lukas Reimold und ich bin 24 Jahre alt. Aktuell mache ich an der Hochschule Karlsruhe meinen Bachelor in Mechatronik, und gründe zusammen mit meinem Kollegen Patrick Rodinger das Unternehmen Lumitrast. Bei uns kamen zwei Dinge zusammen: Zum einen waren wir von der Technologie fasziniert, Fotos in 3D zu drucken; zum anderen fanden wir den Markt für personalisierte Geschenke ziemlich plattgetreten und wollten einen wenig “frischen Wind” reinbringen. Dadurch ist die Idee entstanden, diese kleinen Kunstwerke auch anderen zur Verfügung zu stellen (lumitrast.de).

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Lukas Reimold (Foto: G-Lab)

Mit deinem Start-up Lumitrast bist du gerade Teilnehmer im StartUp-Semester. Gerade hattet ihr gemeinsam mit eurem Coach Christian Brandstetter das Teammodul. Was habt ihr da gemacht?

 

Zuerst gab es ein kurzes Update, um unseren Coach auf den neusten Stand zu bringen. Danach haben wir die Inhalte des Teammoduls der G-Lab Academy besprochen: Was wir aus den Lehrvideos mitnehmen konnten, welche Bedeutung ein Team für uns hat und aus welchen Persönlichkeitstypen – und damit aus welchen Stärken und Schwächen – das Team besteht. Einmal hat Christian die Studierenden auch in kleine Gruppen aufgeteilt und sie gebeten, den Golden Circle nach Simon Sinek von Lumitrast aufzustellen. Die Ergebnisse waren sehr interessant und lehrreich. Zum Abschluss ging es darum, einen internen Teamnamen samt Mantra zu entwickeln. Die Vorschläge reichten von LumiTRUST („Gib deine Erinnerungen in die richtigen Hände“) bis LumiGrow („Make it shine“). Die Kommunikation fand in MS Teams statt und sämtliche Aufgaben wurden in Google Jamboard bearbeitet, was das Ganze trotz der aktuellen Situation sehr interaktiv machte.

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Gab es für dich/euch einen „Aha“-Moment? Wenn ja, wie war er?

Einen richtigen Aha-Moment gab es nicht. Es war mehr der Gesamteindruck. Durch das Teammodul können wir jetzt die einzelnen Mitglieder unseres Teams besser verstehen. Wir kennen die Stärken und Schwächen des Teams als Einheit und können dementsprechend gewisse Dinge fördern und auf andere achten. Ich denke, dass auch die Studierende einen besseren Eindruck von uns Gründern und dem Ziel, das wir mit dem Unternehmen verfolgen, haben. Damit ist der Weg für ein produktives und vertrautes Umfeld geebnet.

In der Praxis: Werdet ihr etwas ändern oder anwenden aus dem Modul?

Wir werden definitiv kleinere Erfolge ausgiebiger feiern. Von einem Studierenden kam der Vorschlag, ob man nicht seine abgeschlossenen Aufgaben in einem privaten Kanal posten kann. Dadurch hat das restliche Team die Möglichkeit, sich für die getane Arbeit zu bedanken und denjenigen ein wenig zu feiern. Wir fanden den Vorschlag so gut, dass wir das direkt in die Wege geleitet haben.

Zum Schluss: Gibt es noch etwas, dass du loswerden möchtest?

Ich möchte mich ganz herzlich beim Team des G-Labs bedanken, das dieses Format ins Leben gerufen hat. Es unterstützt unerfahrene Gründer, wie uns, immens.

Die Inhalte des Teammoduls findest du frei zugänglich in der G-Lab Academy!