Lernen und gleichzeitig reale und praktische Erfahrungen sammeln. Diesem Ansatz folgend lernten im Wintersemester 19/20 die Studierenden des Technologie Entrepreneurship Masters der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Karlsruhe den Umgang mit radikalen Innovationen kennen.

Ziele

Nachdem die Studierenden mittels Massive Open Online Courses (MOOCs) viel theoretisches Wissen über inkrementelle, radikale und disruptive Innovation angehäuft hatten, stellte sich die MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG als Lernumgebung zur Verfügung. Die in Teams eingeteilten Studierenden konnten an MEWA, einem mittelständischen Familienunternehmen im Bereich des Textilmanagements im B2B-Bereich, ihr gesammeltes Wissen ausprobieren und in der Praxis festigen. Ziel der Innovationsteams war es, das bestehende Geschäftsmodell, welches auf einem Mietmodell für Arbeitsbekleidung fußt, radikal in Frage zu stellen und völlig neue Geschäftsmodelle für MEWA zu generieren.

Unterstützung durch das G-Lab

Die Teams wurden dabei nicht nur von Prof. Dr. Carsten H. Hahn, Roman Kerres und Manuel Niever (G-Lab) unterstützt, sondern erhielten auch noch ein Coaching von ihren Kommilitonen im höheren Semester desselben Studiengangs. So arbeiteten sie sich eigenverantwortlich in die Technologie- und Markttrends des Partnerunternehmens ein, um dadurch Potentiale und Ideen für radikale Innovationen abzuleiten.

Diese Ideen wurden im Laufe des Semesters von den Teams bewertet, ausgearbeitet und am Markt validiert, bevor viele der Ideen wieder verworfen oder angepasst wurden.

Ergebnisse

Das „team DONAT“ bei der Abschlusspräsentation in den Räumlichkeiten des Cyberforums. Foto: Patrick Brecht.

Highlight der Veranstaltung war für die Studierenden sowie das Partnerunternehmen MEWA die Abschlussveranstaltung Ende Januar 2020. Hier durften die Studierendenteams ihre geleistete Arbeit vor Unternehmensvertretern von MEWA sowie einer externen Jury „pitchen“. Das Textilunternehmen MEWA freut sich, gleichzeitig neue Inspirationen sowie mehrere ausgearbeitete Konzepte für neue, radikale Geschäftsmodelle zu erhalten.

Die Studierenden und das Unternehmen überlegen bereits, wie einige der Ideen weitergeführt werden können.

 

Bericht: Roman Kerres

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