Bereits zum dritten Mal begannen die Studierenden des Technologie-Entrepreneurship Masters ihre spannende dreisemestrige Reise im vergangenen Oktober. Im vergangenen April konnten die ersten Absolventen folglich ihren Abschluss feiern.  

Der Studiengang bietet die Möglichkeit die eigenen unternehmerischen Ziele und Aktivitäten gezielt und praxisorientiert weiterzuentwickeln. Für die verschiedenen Interessensgruppen im Bereich Entrepreneurship werden die drei Vertiefungsmöglichkeiten Start-Up, Corporate Entrepreneurship und Unternehmensnachfolge angeboten.

Vielfältige Vertiefungsrichtungen

Während sich der Bereich Start-Up mit der Neugründung eines jungen Unternehmens beschäftigt, zielt die Vertiefungsrichtung Corporate Entrepreneurship auf die Umsetzung von unternehmerischen Projekten in etablierten Unternehmen ab. Dass solche Prozesse immer wichtiger werden zeigen die Inkubations-Projekte von Konzernen wie Daimler (Startup-Autobahn), Bosch (Bosch Grow) oder SAP (SAP-Innovation Lab). Die Nachfolge von Unternehmen ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der oft familiengeprägten Strukturen des deutschen Mittelstands ein interessantes Thema, auf welches sich der dritte Vertiefungszweig des Studiengangs mit Themen wie Erbrecht, Nachfolgepsychologie und Führungskompetenztrainings konzentriert.

Die ersten TEEM-Absolventen mit dem früheren Studiendekan Prof. Dr. Schopen (Bild: HsKA)

Die besonderen Eigenschaften des Studiengangs

Grundsätzlich gilt für das gesamte Studium, dass die Studierenden vergleichsweise hohe Freiräume erhalten, um ihre eigenen unternehmerischen Projekte voranzutreiben. So sind in den ersten zwei Semestern zwei Wochentage für die Arbeit an eigenen Technologie-Projekten “reserviert”. So bietet das Studium die Möglichkeit der Teilnahme für bereits fortgeschrittene Gründer. Diese können sich in einem geschützten Rahmen weiterentwickeln und erhalten immens wertvolle Hilfestellungen, im Rahmen der Lehrveranstaltungen, wie z.B. das so entstandene Start-up „Sahay Solar”.

Eignung

Die Eignung der zugelassenen Studierenden wird dabei in einem zweistufigen Auswahlverfahren und persönlichen Zulassungsgesprächen ermittelt. Eine weitere Besonderheit des Studiengangs ist die diverse Grundausrichtung der Teilnehmer. So weisen die bisherigen Masterstudierenden beispielsweise Abschlüsse in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Betriebswirtschaftslehre, Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik, Verpackungstechnik und vielen weiteren Feldern auf.

Diese Diversität der Kompetenzen bietet, wie in etablierten Unternehmen, einen fruchtbaren Boden für das projektorientierte Studium, bei dem in vielen verschiedenen Teams, in der Regel mit Partnern aus der Praxis, zusammengearbeitet wird. So wurden in der Vergangenheit unter anderem Themen wie Elektromobilität, Verpackungen der Zukunft, die Möglichkeit einer vereinfachten Suche nach Hebammen bearbeitet.

Exkursionen

Jährlich wird zudem eine mehrtägige Exkursion beider aktiver TEEM-Jahrgänge durchgeführt, welche von den Studierenden selbst organisiert wird. Dabei standen in den letzten Jahren Ziele in Berlin, Stuttgart, München und Augsburg auf dem Programm.

Besuch beim Start-Up Jodel in Berlin (Bild: Roman Kerres)

Bewerbung

Der Studiengang startet jährlich zum Wintersemester. Bewerbungen sind bis zum 15.07.2020 möglich. Der detaillierte Aufbau des Studiums sowie die Zulassungsvoraussetzungen können hier gefunden werden.

 

Beitrag: Christian Brandstetter

Leave a comment