„Erfolgreiche Existenzgründungen an und aus Hochschulen erfordern entsprechende Rahmenbedingungen innerhalb einer hochschulweiten Gründungskultur“, so Prof. Dr. Franz Quint, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Qualitätsmanagement an der Hochschule. Über das Projekt start-upKMU@HsKA wird nun die Gründerkultur weiter ausgebaut und ein eigenes Institut gegründet.

Seit 3 Jahren werden mit dem Gründerlabor G-Lab neue Vorlesungskonzepte, Räume und spezielle Veranstaltungen für Gründungsinteressierte entwickelt, um das Thema „Entrepreneurship“ unseren Studierenden näherzubringen und das Fundament für eine Gründungskultur an der Hochschule Karlsruhe legen. Diese Konzepte können nun dank eines erfolgreichen Antrags im EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) flächendeckend auf alle Fakultäten ausgedehnt und strukturell ausgebaut werden.

Mit der Gründung eines hochschuleigenen Instituts für Entrepreneurship wird für eine nachhaltige Verstetigung der Gründungskultur gesorgt. Mit dem neuen Institut soll das Innovationspotential von Forschungsergebnissen aus der Hochschule Karlsruhe systematisch gehoben werden und die Grundlage für Existenzgründungen bilden.

Manuel Niever, Akademischer Mitarbeiter im G-Lab (Gründerlabor) der Hochschule Karlsruhe, konnte die Förderurkunde aus den Händen von Dr. Sabine Hepperle, Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im BMWi, entgegennehmen. Foto: BMWi/Bildkraftwerk

Der Mittelstand ist die Basis. Start-ups die Zukunft.
(Wolfgang Grenke – IHK Präsident BW und Gründer der Grenke AG)

Mit dem nun bald startenden Projekt „startupKMU@HsKA“ möchte die Hochschules zwei wichtige wirtschaftliche Erfolgsfaktoren stärker verbinden: Neugründungen und Start-up-Szene auf der einen Seite sowie den erfolgreichen Mittelstand auf der anderen Seite. Zudem wird das Innovationspotential von Forschungsergebnissen aus der Hochschule Karlsruhe systematisch gehoben, da diese die Grundlage für Neugründungen bilden. Wird das Potential im Rahmen von Vorgründungsprojekten gemeinsam mit Vertretern und Experten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) positiv validiert, erfolgt die Neugründung. Die Besonderheit dabei: Sie soll durch ein Joint-Venture zwischen einem oder mehreren KMU sowie durch Gründungswillige der Hochschulen realisiert werden.

Die erhaltene Förderurkunde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Foto: Manuel Niever

Das EXIST-Förderprogramm

„EXIST-Potentiale“ ist ein Förderprogramm des BMWi, das das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbessern soll. Vor allem technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründungen werden gefördert. Hierzu unterstützt das BMWi Hochschulabsolventinnen, -absolventen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende auch über Gründerstipendien, die über die Hochschulen beantragt werden können. Zudem wird über EXIST seit 1998 in Wettbewerben eine lebendige und nachhaltige Gründungskultur gefördert. Weitere Informationen unter www.exist.de.

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