Start-up-Crawl: Mit dem Rad von Start-up zu Start-up

„Crawl“ heißt übersetzt „kriechen“, also so viel wie „langsam fortbewegen“. Bei einem  Start-up-Crawl wird aber alles andere als gekrochen: Das partnerschaftliche Organisationsteam von Innovate, der Pioniergarage und dem G-Lab hatten bei der Planung des Events eine dynamische Intention.

Jedes Semester wird der Start-up-Crawl organisiert, damit Studenten aus Karlsruhe und aus der Umgebung spannende Start-ups hautnah in deren eigenen Räumlichkeiten erleben können. Gezielt wird der Austausch gefördert, damit Studenten eine für sie passende Stelle als Werkstudent, Praktikant, Hiwi oder Berufseinsteiger finden können.

Interessierte Studenten beim Betrachten der offenen Stellenanzeigen der Start-ups. Foto: Nergis Kuru

Ablauf

Der Start-up-Crawl fand in diesem Semester am 04.12.2019 im Co-Working-Space openFUX seinen Beginn, um 16:00 Uhr kamen die ersten Interessierten. Jeder Student konnte sich eine von drei festgelegen Start-up-Routen durch die Stadt, passend zu seinen Interessen, aussuchen. Auf jeder Route wurden vier Start-ups, die teilweise sogar aus Walldorf kamen, mit den Fahrrädern angefahren. Für alle Studenten ohne Fahrrad standen „Swapfiets“ bereit – schließlich ist Karlsruhe die Stadt des Fahrradfahrens schlechthin. Nach dem Zusammenkommen und einer Vorstellung der drei Routen ging es dann los: Jedes Start-up durfte sich und seine offenen Stellenangebote kurz im Rahmen eines „Pitchs“ vorstellen. Am Ende gab es dann ein Get-Together im openFUX.

Treffpunkt und Abfahrt zu den ersten Start-ups war im Co-Working-Space “openFUX”. Foto: Nergis Kuru

Teilnehmer

Bei der Veranstaltung nahmen vierzig Teilnehmer teil. Die Community bestand aus Studenten, die Interesse an praktischer Erfahrung bei einem Start-up hatten. Insgesamt wurden zwölf Start-ups für die Routen gewonnen. Sowohl bekannte als auch frisch gegründete Start-ups hatten sich unter die studentische Szene gemischt.

Katharina Schmidt beim Pitchen ihres Start-ups “apic.ai”. Foto: Nergis Kuru

Die Ideen der Start-ups reichten von Projekten mit Künstlicher Intelligenz über Konzepte mit User Experience, bis hin zu Fitness Apps für Fitnessstudios. Für alle Einstiegsbereiche war etwas dabei, ob im Vertrieb, Softwareentwicklung oder im Marketing. Unter allen Ausschreibungen hatten die Studenten schließlich viele Möglichkeiten eine spannende Stelle bei einem Start-up zu finden.

Fazit

Laut des Feedbacks am Ende der Veranstaltung konnten zahlreiche Studenten eine interessante Arbeitsstelle bei einem Start-up finden. Auch im nächsten Semester wird die Crew von Innovate, der Pioniergarage und dem G-Lab wieder an den Start gehen, um in Kooperation mit den Start-ups die Gründerszene in Karlsruhe zu vergrößern und zu vernetzen.

 

Bericht: Diana Weisenborn

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