Die Höhle der Löwen war gestern. Heute kommt die Postersession! Am 14.11.2019 war es in den Räumlichkeiten vom openFUX im Alten Schlachthof wieder so weit: Kreative Studenten stellten ihre Geschäftsidee vor und sammelten wertvolles Feedback.

„Eine Idee im Kopf? Aber kein Plan, wie sie ankommt!?“ Wer kennt diese Situation nicht? Egal ob in dem Studium oder im privaten Alltag: Auf eine mögliche Geschäftsidee zu kommen ist keine Seltenheit. Jedoch trauen sich nur die Wenigsten, diesen Gedankengang vor anderen Menschen vorzustellen. Zu groß ist die Sorge vor Ablehnung oder vor fehlender Akzeptanz. Das Forschungsprojekt „G-Lab“ von der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft organisiert jedes Semester eine „Postersession“, wo Studierenden die notwendige Aufmerksamkeit für ihre Geschäftsidee geschenkt wird und Feedback ausgetauscht wird.

Die Teilnehmer

Fünf Gruppen hatten sich angemeldet, um ihre Idee im Co-Working-Space „openFUX“ im Alten Schlachthof zu präsentieren. In dem Publikum aus 40 Leuten waren zahlreiche Studenten, ein Professor vom Fach und natürlich das G-Lab Team (auch bekannt als „G-Unit“), um die Präsentierenden mit essentiellem Feedback und Fragen bei der Umsetzung ihrer Idee zu unterstützen.

Janina & Pascal stellen ihre Geschäftsidee “COFFEEself” vor: Eine Erweiterung, die Kaffeemaschinen smart machen soll. Foto: Nergis Kuru

Der Ablauf

„In der Kürze liegt die Würze.“ Meistens liegt die Kunst darin, einen Kontext in einer Kurzform zu präsentieren. Steht man hinter dem, was man macht, dann ist es keine Schwierigkeit seine Idee kurz vorzustellen. Aus dem Englischen hat sich der Begriff „Pitch“ etabliert: Somit hatten die Präsentierenden bei der Postersession drei Minuten Zeit, ihre Idee vor der Community vorzustellen. Als Hilfestellung hatten sie vom G-Lab-Team ein Poster mit Stichpunkten bekommen, die innerhalb der Pitches präsentiert wurden. Folgende Punkte wurden dabei abgedeckt:

  • Die Beschreibung der Idee
  • Der Kundennutzen
  • Die Finanzierungsmöglichkeiten
  • Die Zielgruppe

Nach jedem Pitch bekam das Publikum zehn Minuten Zeit, um Fragen zu stellen und Feedback zu geben. Im Nachgang an die Präsentationen hatten Leute aus dem Publikum außerdem die Möglichkeit für einen spontanen Pitch – welche auch mehrfach genutzt wurde.

Auch bei dieser Postersession konnte festgestellt werden, dass es den Anwesenden leichter fällt ihre Idee zu präsentieren, wenn ihnen durch die lockere Stimmung im Publikum die Angst genommen wird. Es gibt keine bessere Gelegenheit, um seine Idee vorzustellen, als bei einem Bier, Brezeln und coolen Leuten im Publikum. „Bei der Veranstaltung ist man auf einer Wellenlänge“, so das Feedback mehrerer Teilnehmer.

Interessierte Zuhörer in den Räumlichkeiten des openFUX. Foto: Nergis Kuru.

Vorgestellte Ideen

Die vorgestellten Ideen waren von unterschiedlicher Natur. Innovationen, wie ein digitaler Schaukasten, eine intelligente Kaffeemaschine, eine Hebammenplattform oder ein origineller Bilderrahmen aus dem 3D Drucker. Die Studenten können aus unterschiedlichen Studienschwerpunkten ihre Expertise integrieren und optimal kombinieren.

Ausblick

Bei dem Event wurden wertvolle Kontakte geknüpft und Mitgründer gefunden. Wir sind gespannt, wie sich die Ideenfinder weiterentwickeln und wünschen ihnen viel Glück bei ihrer Geschäftsgründung. Um die Studenten bei der Umsetzung ihrer Idee zu unterstützen, steht das G-Lab-Team den Teilnehmern zur Unterstützung gerne bei.

Auch im nächsten Semester freut sich das G-Lab-Team auf neue Ideen und auf zahlreiches Erscheinen.

 

Bericht: Diana Weisenborn

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