Laura Schorb, Moritz Theis und Samuel Fluck sind drei Studierende des neuen Technologie-Entrepreneurship Masters der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft. Nachdem Sie in den ersten beiden Semestern jeweils an Ihren eigenen Projekten gearbeitet hatten, haben Sie sich im Sommer 2019 nun dazu entschlossen, Lauras Herzensthema gemeinsam weiterzuverfolgen: Die Verbindung von Schwangeren und Hebammen in einer Onlineplattform.

Das Hebammenplattform-Team beim Kick-Off zum Start-up-Semester in der Entrepreneurship-Garage (HsKA, B118). Foto: Moriz Theis

Die drei Initiatoren

Laura ist sprichwörtlich mit diesem Thema aufgewachsen. Ihre Mutter und Großmutter haben bereits vor knapp 30 Jahren Geburtsberichte unter dem Titel „Kinder kriegen in Karlsruhe“ zusammengefasst. Nach dem Bachelorabschluss im Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Karlsruhe arbeitete sie drei Jahre bei einem Softwarekonzern in Berlin bevor sie sich dazu entschied, ihr Studium an der Hochschule Karlsruhe fortzusetzten. Im Zuge dessen hat Sie im Rahmen der offenen Vorlesung „Technologieprojekt“ begonnen, das Thema: Hebammen und Schwangere intensiv aufzuarbeiten und die Idee einer Plattform zum Matching von Hebammen und Schwangeren entwickelt. Als Initiator dieses Projekts und erfahrene Projektmanagerin des Teams hat Laura die Chefrolle im Team inne. Sie präsentiert das Team nach außen und sorgt intern für Organisation.

Moritz Theis hat seine Laufbahn als Entrepreneur in Karlsruhe begonnen. Seine Abschlussarbeit in der Fahrzeugtechnologie an der Hochschule Karlsruhe brachte ihn schließlich zu einem Startup in München, das einen digitalen Laufcoach mit Hilfe einer intelligenten Schuhsohle entwickelte. Moritz kümmerte sich hier um die Entwicklung und Produktion der Sensorsohle. Nach knapp 2 Jahren in München kehrte Moritz für den „Entrepreneurship Master“ an die Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft zurück. Mit seiner umfangreichen Erfahrung im Bereich Produktentwicklung leitet Moritz die technische Umsetzung der „Hebammenplattform“.

Samuel Fluck ist wortwörtlich in das Thema Unternehmertum hineingerutscht. Samuel hat an der Hochschule Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen im Bachelor studiert und sich im Zuge seiner Bachelorthesis entschlossen, das Thema „Unternehmertum“ zu testen. Sein damaliger Betreuer forderte von Anfang an reale Tests entsprechend der „bauen – messen – lernen – Feedbackschleife“ und keine theoretischen Gedankenspiele. Dieser Forderung kam Samuel mit einer direkten Gewerbeanmeldung nach und verdiente noch während der Thesis sein erstes Geld als selbstständiger Unternehmer. Aus diesem Gewerbe ist nach 2 Jahren ein attraktiver Nebenjob entstanden. Dieses Erfahrungen haben dazu geführt, dass Samuel bereits insgeheim als Vertriebler des Teams gehandelt wird.

Unterstützung im „Start-up-Semester“

Rund um die 3 Gründungsmitglieder hat sich zum Start des Wintersemesters 19/20 im Rahmen des vom G-Lab geleiteten Konzepts „Start-up-Semester“ ein Team aus weiteren fünf Studierenden der Hochschule Karlsruhe gesammelt. Dazu gehören mit Laura Herrera und Yann Majunke zwei weitere Technologie-Entrepreneurship Studierende. Zusammen werden Sie eine Marktanalyse durchführen. Im ersten Schritt werden sie insbesondere die Konkurrenz identifizieren und deren Stärken und Schwächen analysieren sowie den Markt auf unterschiedliche Einnahmequellen hin untersuchen. Ihre Ergebnisse leisten damit wichtigen Input für die strategische Ausrichtung des Geschäftsmodells. Magdalena Eberlein, Melissa Wagner und Stefanie Clesle studieren Kommunikation und Medienmanagement. Sie übernehmen die Webseitengestaltung mit Landing Page, Unternehmens -u. Teamvorstellung sowie die Entwicklung eines Newsletter Formats. Die drei sind damit zu 100% für die erste Außendarstellung des Unternehmens verantwortlich.

Nächste Schritte

Für das kommende Semester stehen nach der Datensammlung und Problemanalyse im Sommer 2019 die Prototypenentwicklung für die drei Gründer an oberster Stelle. Nachdem im Oktober noch viel Zeit in die Entwicklung einer Unternehmensstrategie und Integration der neuen Teammitglieder geflossen ist, sind seit Anfang November die notwendigen Grundsteine gelegt, um die Prototypenentwicklung voran zu treiben. Durch die engen Kontakte zum Hebammenverband Karlsruhe, dem sich das Team bereits im Juni vorgestellt hatte, steht für die ersten Tests zudem bereits eine Gruppe Hebammen zur Verfügung.

 

Bericht: Samuel Fluck

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