Die Lehrveranstaltung „Get Digital“ geht an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft in eine neue Runde und bringt die Bachelorstudiengänge International Management und Wirtschaftsingenieurwesen mit Unternehmen aus der Region zusammen.

Initiiert von Prof. Dr. Carsten Hahn, Leiter des Forschungsprojekts G-Lab der HsKA und mittlerweile geleitet von Prof. Dr. Marion Murzin werden von den Studierenden Digitalisierungsstrategien für Handelsunternehmen aus der Region erarbeitet und am Ende des Semesters der IHK vorgestellt. Jeder Studierende betreut dabei eigenständig ein Unternehmen und verfolgt bei dem Projekt das Ziel, die digitale Präsenz des jeweiligen Unternehmens auszubauen oder zu verbessern.

Abschlusspräsentation der Projektbeteiligten in den Räumlichkeiten der IHK. Foto: G-Lab

Um den Kurs komplett in der digitalen Welt zu gestalten, wird die Zukunftswerkstatt von Google als Lernplattform eingesetzt. Auf Basis des erlernten Wissens über die digitalen Herausforderungen der Zukunft lernen die Studierenden, wie die Unternehmen den Zugang zum Kunden erhalten können. Somit werden essentielle Fragen angegangen, wie z.B.: Ist mein Unternehmen für die Digitalisierung gewappnet? Wie kann ich mein bisheriges Geschäftsmodell mit den neuen Marketing-, Kommunikations- und Vertriebskanälen kombinieren? Die meisten der Kunden informieren sich online über Produkte, Eigenschaften und Preise – da ist es heutzutage essenziell, sich entsprechend beraten zu lassen.

Prof. Dr. Carsten Hahn sieht in dem Projekt eine hochinteressante Aufgabe: „Die Studierenden bekommen im Rahmen des regulären Lehrplanes die Möglichkeit, on-the-job praktische Erfahrungen in einem Unternehmen zu sammeln. Gleichzeitig erhalten die Betriebe Unterstützung bei der Erarbeitung ihrer Digitalisierungsstrategie.“ Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Guido Glania sieht in „Get Digital“ einen großen Mehrwert: „Aus unserer Sicht ist Get Digital ein großartiges Projekt. Die Studierenden haben den Unternehmen mit ihrem frischen Blick bereits wertvolle Impulse geliefert, auf denen sich aufbauen lässt. Die Kooperation zwischen der Wirtschaft und den Hochschulen in unserer Region möchten wir auch in Zukunft weiter stärken.“

Bericht: Diana Weisenborn

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