Sahay Solar Engineering: Sauberes Trinkwasser und Strom für Afrika

Millionen von Haushalten in Ostafrika haben noch immer keinen Zugang zu Strom und sauberem Trinkwasser. Mit Hilfe von Solarenergie wollen die drei Gründer Sebastian Zenz, Maximilian Spannagel und Max Pohl dies in Zukunft ändern.  

„Jeder Mensch auf der Welt muss einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser haben“. Dieser Vision folgen wir, das Karlsruher Startup Sahay Solar Engineering, seit unserer Gründung im April 2018. Wir sind hierbei im Bereich der dezentralen Energieversorgung mittels Solarstrom in ländlich geprägten Regionen Ostafrikas aktiv. Dabei realisieren wir Solarprojekte und solarbetriebene Trinkwassersysteme und bieten Beratungsleistungen und Schulungen für Projektträger und lokale Verantwortliche an. Auf Grundlage dieser Aktivitäten soll ein wesentlicher Baustein für die Verbreitung der Solarenergie in Afrika gelegt werden, um dadurch den Menschen nachhaltig Zugang zu Strom und Wasser ermöglichen zu können.

Sebastian und Max beim Aufbau der Solaranlage für ein Pumpsystem im Norden Äthiopiens. (Foto: J. Kohlenberg)

Zu unseren Kunden zählen insbesondere Hilfsorganisationen und NGOs, die in den Zielländern vor Ort Entwicklungszusammenarbeit unter anderem durch die Umsetzung technischer Projekte leisten. Als essentielle Grundlage für jegliche Entwicklung ist die Bereitstellung von Wasser der Hauptfokus unseres Unternehmens. Solarenergie als regenerative und betriebskostenarme Energiequelle kann hierbei die Grundlage für nachhaltige und klimaneutrale Projekte sein.

Das Sahay-Team mit den Absolventen einer Schulung zum Thema Solarenergie. (Foto: R. Tobler)

Zwei der drei Gründer, Sebastian Zenz und Maximilian Spannagel, haben bereits ihren Bachelor im Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der HSKA absolviert und sind derzeit im Masterstudiengang Technologie-Entrepreneurship. Für diesen Studiengang haben wir uns entschieden, um Erfahrungen und Hilfestellungen zu Unternehmensgründung und Unternehmertum zu bekommen und uns bestmöglich auf unsere Selbstständigkeit vorzubereiten. Sowohl durch die Vorlesungsinhalte als auch den Austausch mit den Kommilitonen und Professoren konnten wir uns diesbezüglich gut weiterbilden.

Glückliche Gesichter nach der Inbetriebnahme einer Trinkwasserpumpe. (Foto: C. Sieber)

Seitens der Hochschule durften wir uns auch neben dem Master bereits über große Unterstützung freuen, wie z.B. durch die Zusammenarbeit mit der Presseabteilung und Videoredaktion der HsKA oder das G-Lab, das junge Gründer der Hochschule Karlsruhe begleitet. Das G-Lab unterstützt uns regelmäßig durch die Vermittlung von Kontakten oder gegenseitigen Informationsaustausch und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung, sodass wir zunächst den Co-Workingspace im F-Bau der HsKA und nun den openFUX im Alten Schlachthof als Arbeitsplatz nutzen können. Durch Besuch und Projekte in den Vorlesungen des nachfolgenden TEEM-Jahrgangs und Austausch mit den Studierenden versuchen wir, den neuen Studierenden unsere Erfahrung aus der Praxis weiterzugeben. Auch in Zukunft wollen wir durch weiteren Austausch und Projekte mit dem G-Lab und der Hochschule kooperieren.

Viele Grüße aus dem openFUX,
das Sahay-Team

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