BOCK auf Karlsruhe: Online-Empfehlungsplattform für Locations und Events – von Studis für Studis

Über 8.000 junge Menschen kommen jedes Jahr für das Studium nach Karlsruhe. Umfragen zufolge fühlen sie sich zu Beginn oftmals überfordert und sind auf der Suche nach wertvollen Tipps für Locations und Events. Dieses Problem löst bockaufkarlsruhe.de ab sofort über eine webbasierte Empfehlungsplattform – von Studis für Studis.

Gründer Christian Wehle hatte seinen Bachelor Ende 2017 in der Tasche. Im Anschluss macht er sich an den Master (Kommunikation und Medienmanagement) und wurde in diesem zu Beginn von unerfahrenen Erstsemestern immer wieder nach Tipps gefragt: Wo sind die wirklich coolen Locations hier in Ka? Wo kann man Gleichgesinnte treffen? Wo finden die hippen Events statt? Irgendwann war ihm das Antworten lästig – und er realisierte, dass es da ein Problem gab: Es fehlte eine Plattform, in der erfahrene Studis neuen, unerfahrenen Studis ihre wertvollen Erfahrungen weitergeben können.

Der erste Pitch bei der Postersession Ende 2018. Foto: Roman Kerres

Nach einigen eigenen Umfragen (mit über 700 Beteiligten in nur vier Tagen), einer Umfrage der Stadt Karlsruhe und einem ersten „Pitch“ im Rahmen der Postersession des G-Labs, wurde dieses Problem mehrfach bestätigt. So entstand die Idee von „BOCK auf Karlsruhe“: Eine Empfehlungsplattform für Locations und Events – von Studis für Studis. Im Vergleich zu anderen Plattformen wird durch die Eingrenzung „von Studis für Studis“ so eine deutlich höhere Dichte an tatsächlich interessanten und relevanten Empfehlungen erreicht.

Das Prinzip von „BOCK auf Karlsruhe“. Foto: Christian Wehle

Wie es funktioniert, ist schnell erklärt: Studis registrieren sich mit ihrer Hochschul-Email-Adresse und können ab diesem Zeitpunkt Bewertungen abgeben. Für jede Bewertung werden sie in Form von virtuellen „BOCK-Punkten“ belohnt, welche sie später wiederum für Gutscheine in der Stadt einlösen können. Wer nicht mehr Studi ist, kann die Empfehlungen für Locations und Events natürlich trotzdem noch sehen. Er/sie kann lediglich keine Bewertungen mehr dazu abgeben und somit keine Gutscheine erlangen.

Nach der Problembestätigung durch diverse Umfragen ging es rund: Weitere motivierte Teammitglieder wurden gefunden, an diversen Start-up-Events teilgenommen, um Feedback einzuholen, Kontakt mit Gastronomen sowie Veranstaltern aufgenommen, eine Firma zur rechtlichen Absicherung gegründet, Sponsoren gefunden – und währenddessen ein Prototyp in Form einer Beta-Version entwickelt.

Mittlerweile ist die Plattform seit über einer Woche auf www.bockaufkarlsruhe.de online – und bereits jetzt vollgepackt mit interessanten Locations, einem Woche für Woche prall gefüllten Eventkalender, attraktiven Gutscheinen, einem „Ersti-Ratgeber“ uvm.

Teamsitzung im Coworking-Space „openFUX“. Foto: Christian Wehle

Das BOCK-Team trifft sich im zweiwöchentlichen Rhythmus im vom G-Lab initiierten Coworking-Space „openFUX“ und erfreut sich mittlerweile an der Unterstützung vom ASTA, den Fachschaften der HsKA sowie weiteren Hochschulen, der Stadt Karlsruhe, diverser Kultureinrichtungen wie dem Tollhaus, Jubez, Badisches Staatstheater, KOHI, und vielen anderen.

Aktuell gilt es, die Reichweite zu erhöhen und die jungen Menschen überhaupt auf die Plattform aufmerksam zu machen. Das primäre Ziel: In Zukunft soll sich nie wieder ein junger Mensch in Karlsruhe fragen: Wo geht was, und wann? Das sekundäre Ziel: Alle Studis in Karlsruhe zusammenbringen, ganz egal, von welcher Hochschule sie auch sind.

Das Team freut sich daher sehr über Registrierungen auf www.bockaufkarlsruhe.de und über weitere Follower auf Instagram und Facebook. Habt ihr #BOCK!?

Mit BOCKstarken Grüßen aus dem openFUX,
das Team von BOCK auf Karlsruhe

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