Becoming an Entrepreneur – Tagesworkshop für neue und kreative Geschäftsmodelle mit Alumni und Studierenden

Von der Problemstellung über die Idee bis zum Prototypen entwickelten Studierende und Alumni der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA) mit Studierenden der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) an einem Tagesworkshop neue und kreative Geschäftsmodelle.

Studierende und Alumni bei der Geschäftsmodellentwicklung (Foto: Carsten H. Hahn)

Die Veranstaltung verfolgt den Ansatz des „Hybriden Lernens“ der vom G-Lab der HsKA entwickelt wurde. Im Kern geht es darum, dass die Wissensvermittlung über digitale Massive Open Online Courses (MOOCs) sichergestellt wird und die punktuellen Präsenzveranstaltungen von Studierenden und Professor für Feedback, Diskussionen und vor allem die Anwendung des Wissens auf konkrete Probleme genutzt wird. Dazu zählt auch ein Tagesworkshop, der von Prof. Dr. Carsten H. Hahn von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften geleitet wurde.

Im Rahmen dieses Workshops, dem der Design-Thinking-Ansatz zu Grunde lag, wurden neben den Studierenden der Hochschule Karlsruhe erstmals auch externe Teilnehmer eingebunden, um die Diversität der Gruppe zu erhöhen und um einen größeren Lerneffekt zu erzielen. . Hierzu luden die Alumni Services die Mitglieder des Alumni-Netzwerks ein. Drei Plätze des interdisziplinären Workshops waren für Absolventen reserviert und konnten an Ehemalige der Abschlussjahrgänge 1989, 2007 und 2017 vergeben werden. Darüber hinaus wurde die Gruppe durch zwei Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) aus dem Studiengang Product Design ergänzt.

Blick in den „WORKspace“ des openFUX, in dem fleißig Ideen entwickelt wurden (Foto: Carsten H. Hahn)

Die inspirierende Hochschul-Dependance auf dem alten Schlachthof openFUX bot für den Workshop das passende kreative Ambiente.

Die zu bearbeitenden Problemstellungen brachten die Studierenden und Alumni in Form von Gründungsideen selber mit ein und entwickelten daraus in drei gemischten Teams jeweils ein Geschäftsmodell nach dem Design Thinking Ansatz. Eines der Teams überlegte sich beispielsweise ein Konzept wie das Sparen von Kohlenstoffdioxid für den Otto-Normalverbraucher attraktiv gestaltet werden kann, um dadurch dem globalen Klimawandel entgegenzuwirken.

Studierende und Alumni im Feedback-Gespräch mit Herrn Thomas Tischner (AXOOM) (Foto: Carsten H. Hahn)

Am Ende des Tages präsentierten die Teams ihre Ideen und Geschäftsmodelle. Feedback erhielten sie dabei nicht nur von Prof. Hahn, sondern auch von Thomas Tischner, dem Geschäftsführer von AXOOM, der die Rolle eines fiktiven Investors übernahm. Zwei Teams möchten ihre Gründungsideen sowie ihre ersten Prototypen nun über die Veranstaltung hinaus weiterentwickeln und erhalten dafür Zugang zum Hochschul-eigenen Co-Working-Space.

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