HELDENRUF : Die Online-Plattform für soziales Engagement in Karlsruhe

HELDENRUF ist die Online-Plattform für soziales Engagement in Karlsruhe, die einen Nutzen für zwei Seiten des Marktes schafft. Die vier Gründer Albert Moor, Benjamin Butz, Nico Hildmann und Christian Brandstetter haben im Rahmen ihres Masterstudiengangs Technologie-Entrepreneurship einen gemeinsamen Bedarf bei gemeinnützigen Organisationen sowie bei hilfsbereiten Menschen identifiziert und dafür die webbasierte innovative Plattform heldenruf.org entwickelt.

HELDENRUF (Foto: pexels)

Auf der einen Seite brauchen gemeinnützige Organisationen vermehrt freiwillige Helfer, um anfallende Herausforderungen in Form von Projekten zu meistern. Eine bedarfsgesteuerte Deckung dieser Nachfrage ist nicht gegeben und verlangt von den Ehrenamtskoordinatoren der Organisationen einen hohen Zeitaufwand. Auf der anderen Seite ist die Suche nach der passenden ehrenamtlichen Tätigkeit für hilfsbereite Menschen oft unübersichtlich und umständlich. HELDENRUF sorgt dafür, dass sowohl Freiwillige als auch gemeinnützige Organisationen ihre Zeit für wichtigere Dinge Nutzen können:

Individuell angepasstes soziales Engagement ohne eigenen Suchaufwand

HELDENRUF bearbeitet den Bereich „Ehrenamt“. Die Größe des relevanten Markts wird dabei unterschätzt. So ist beispielsweise der größte Arbeitgeber in Deutschland eine gemeinnützige Organisation. Des Weiteren investieren diese Organisationen Millionen in Öffentlichkeitsarbeit und die Suche nach Ehrenamtlichen.

Viele Unternehmen, Vereine und Organisationen sind bereits auf diesem Markt aktiv. Sie decken Nischen ab und konzentrieren sich auf das Anbieten von Projekten, anstatt auf die Vermittlung von Ehrenamtlichen. Dieses Potenzial nutzt HELDENRUF mit seiner innovativen Lösung. Dabei liegt der Fokus auf der individuellen Ansprache von Helfern, die mit einer einmaligen Registrierung ihre grundsätzliche Bereitschaft zum freiwilligen Engagement bekunden. Dabei erhebt HELDENRUF wichtige Informationen über Fähigkeiten, Interessen und Verfügbarkeit der Helfer („Helden“). Auf Basis dieser bietet HELDENRUF das perfekte „Match“ zwischen den Projekten der gemeinnützigen Organisationen und den Helfern, die ihre Stärken einsetzen und weiterentwickeln
können.

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft hat in den letzten Monaten das Umfeld für Studierende, die gründen und/oder sich für Gründungen interessieren stark weiterentwickelt. Entrepreneure aus dem Hochschulumfeld können auf Räumlichkeiten wie den Coworking-Space und die Entrepreneurship-Garage zugreifen und profitieren zudem von der Expertise der G-Lab-Mitarbeiter. Das G-Lab (Gründer-Labor) ist ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes Projekt zur Förderung von Entrepreneurship in der Lehre und bietet Beratung, Informationsveranstaltungen und Workshops rund um das Thema Unternehmertum. Neben der idealen Infrastruktur hat sich vor allem der Austausch mit anderen-Gründern, im Co-Working-Space oder bei Formaten wie #Update als sehr hilfreich für Heldenruf herausgestellt.

Die erste Vermittlung (Foto: Christian Brandstetter)

Mittlerweile konnte Heldenruf einen ersten Proof-of-Concept liefern. Vor wenigen Wochen fand die erste erfolgreiche Vermittlung statt. Dass Lea K. im direkten Anschluss ein dringend benötigtes Projekt bei der gemeinnützigen Organisation übernahm gleicht der Kirsche auf der Sahne.

Der Fokus in den nächsten Monaten liegt auf der Suche nach einem Finanzierungsmodell, um die Automatisierung der Plattform voran zu treiben und eine Deckung der eigenen Ausgaben zu erreichen. Des Weiteren wird Unterstützung im Bereich Backend-Entwicklung aus dem selben Anlass gesucht.

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, darf sich gerne bei den Jungs unter info@heldenruf.org melden.

Heldenhafte Grüße vom HELDENRUF-Team:

HELDENRUF-Team (Foto: Christian Brandstetter)

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